cropped-DS1815.pngIch habe seit 2008 nur Server von Synology im Einsatz. Meine erste war eine DS207+ und war damals schon ziemlich flott. Ich wollte einfach nur einen Fileserver und über DLNA streamen. Dafür war die erstmal gut genug. In ähnlicher Weise habe ich mir dann eine DS712+ zugelegt. Mit Backupstrategien, Cloud, Synchronisationen usw. hatte ich damal noch nicht viel am Hut – Samsung Spinpoint sei Dank ist nichts passiert, Volumen und Raid liefen stets bestens und stabil. Okay, Glück gehabt.

Dann aber habe ich mich beruflich verändert und die Ansprüche an ein cloudfähiges System haben sich wesentlich verändert. Auch Backup, besser an getrenntem Ort, und solche Dinge haben zunehmend an Präsenz gewonnen, daher habe ich mir zunächst zeitgleich eine DS412+ und DS414 zugelegt, die letztere machte nur ein Backup der ersteren, war aber kein Produktivsystem, wie die DS412+.

Dazu kam kurz darauf eine DS1512+, die ich als Backupserver an einem getrennten Standort installiert habe, um unabhängig zur DS412+ sein zu können. Das war der Zeitpunkt, wo ich den Einsatz von BTsync, heute Resilio, ausgebaut und intensiviert habe, um über das Internet synchronisieren zu können. Das klappte auch sehr gut, allerdings durften sich wegen der Bandbreite GB-Dateien nicht täglich ändern, sonst mußte ich diese filtern.

Die Ansprüche sind seither stetig gestiegen, unabhängig sein von Google, Outlook usw., eigener Mailserver, eigene Cloud, Webseiten, arbeiten mit APP´s und Virtual Machines usw. Daher habe ich heute eine DS1815+ und DS415+ als Backupserver, auch für das Anfertigen von Filebackups der DS1815+. Somit kann die DS1815+ ausfallen und ich kann switchen. Diese DS stehen auch wieder am gleichen Ort, die DS412+ habe ich abgelöst und die DS414 verkauft.

Die DS412+ mit 4GB RAM ist noch immer im Einsatz und läuft eigentlich noch ganz flüssig, aber ich hätte nicht gedacht, daß der Unterschied zur DS1815+ mit 16GB RAM und DS415+ mit 8GB RAM so groß sein würde. Insbesondere, wenn Abarbeitungsroutinen und Reaktionszeiten immer weiter an Bedeutung gewinnen, reicht eben „ganz flüssig“ nicht mehr immer.

Zur Zeit sieht das so aus.

Die DS1815+ und DS415+ sind über Linkaggregation und einem Netgear GS108T-200GES ProSafe 8 Switch in einem Gigabit-LAN miteinander verbunden. Je nach Dateigrösse lassen sich darüber zwischen 20 MB/s und 100 MB/s transferieren.